• Die Vorgeschichte

    In der ersten Hälfte der siebziger Jahre wurden insbesondere in den benachbarten Gebieten – Rosenheim, Mühldorf, Waldkraiburg und Hallertau -, aber auch in unseren Landkreisen mehr und mehr Pokalturniere für Privatkegelmannschaften ausgeschrieben. Diese Turniere waren der Anlass für weitere Vereinsgründungen und weckten das Interesse am Kegelsport. Doch mit dem gelegentlichen Besuch von Pokalturnieren wollte man sich nicht mehr zufrieden geben – die Idee des direkten sportlichen Vergleichs war geboren.

  • 1976-77

    Das Jahr der Gründung

    Auf Initiative der Kegelvereine TSV Erding, KC Neufinsing und KC Steinhöring wird am 27.8.1976 in Erding eine Versammlung mit interessierten Vereinen der Landkreise Ebersberg und Erding abgehalten. Die Idee nimmt Formen an – die Kegelkreisrunde wird gegründet. Weitere Mitgliedsvereine sind Ajax Aßling, GN Erding, Alle Neune Haag, De-Hie-und-Do-Scheiber Hohenbrunn (heute der KC Egmating), KC und KD Isen, sowie der KC Steinmeir Markt Schwaben.
    In die Vorstandschaft, angeführt vom 1. Vorsitzenden Rudi Hettler, wird auch ein Mann gewählt, den wir als eigentlichen “Vater” unserer Kreisrunde bezeichnen können: Christian Mooser vom TSV Erding als Spielgruppenleiter. Das erste Meisterschaftsspiel wird am 6.12.1976 ausgetragen, gespielt wird in 2 Herren- und einer Damenklasse.

  • 1977-78

    4 neue Kegelclubs schließen sich an

    Durch den Neuzugang von Anzing, Inter Aßling, Grafing und Oberpframmern und weiterer Mannschaften der bisherigen Mitgliedsvereine muss trotz des Rückziehers von Haag jetzt in 3 Herren-Klassen geschoben werden. 310 Kegelpässe für 26 Herren- und 8 Damen-mannschaften sind ausgegeben. Die Einzelmeisterschaft wird erstmals in der heute noch gültigen Form mit Vor-, Zwischen – und Endrunde ausgetragen.

  • 1978-79

    Rudi Köck und Toni Fuchs übernehmen das Zepter

    Mit der Neuwahl des Gremiums treten zwei Männer in Erscheinung, die zum Inbegriff der Kreisrunde werden sollten: Rudolf Köck übernimmt den Vorsitz, die Nachfolge von Christian Mooser als Spielgruppenleiter tritt Anton Fuchs an. Beide werden in der Zukunft die Kegelkreisrunde prägen, Letzterer bis zum heutigen Tag.
    Die Zahl der Mitgliedsvereine erhöht sich durch den Zugang von KC Johanniskirchen und der KG Moosinning auf 15.

  • 1979-80

    Der KC Poing erscheint auf der Bildfläche

    Der TSV Erding verabschiedet sich aus den Reihen der Kreisrunde und wechselte zu den Sportkeglern. Auf der Bildfläche erscheint dafür mit dem KC Poing ein Verein, der heute zu den erfolgreichsten der Runde zählt.
    Zum ersten Mal werden die Rufe nach 100 Schub in der obersten Herrenklasse laut, jedoch die Gegner behalten (noch) die Oberhand. Dafür wird eine Pokalrunde mit 100 Schub im K.O.- System ins Leben gerufen. Pro Verein kann eine Mannschaft – auch gemischt – daran teilnehmen.

  • 1980-81

    Die " Tausender " sind noch selten

    Mit dem KC Kirchseeon ist ein Vereinsneuzugang zu verzeichnen. 11 Damen- und 39 Herrenmannschaften spielen in einer Damen und vier Herrenklassen. Am Saisonende sind  insgesamt 392 Kegler gemeldet. Die “Tausender“ sind damals noch rar, nur 23 mal wird die Traumgrenze überschoben.

  • 1981-82

    Hattrick des KC Grafing

    Die Anzahl der Damenmannschaften erhöht sich auf 15, so dass eine zweite Damen-Klasse gebildet werden muss. Das große Interesse bei den Damen führt auch dazu, dass die Pokalrunde getrennt nach Damen und Herren ausgeführt wird.
    Als zweiter Verein außerhalb der Landkreisgrenzen wird der DJK-SV Edling aufgenommen, die Anzahl der Mitgliedsvereine erhöhte sich damit auf 17.
    Zum dritten Mal in Folge wird in dieser Saison der KC Grafing I Kreismeister bei den Herren.

  • 1982-83

    Doppelsiege für Poing und Steinhöring

    Bei den Neuwahlen des Gremiums werden Udo Bodenburg als zweiter Vorsitzender und Michael Dörfler als Schriftführer in die Vorstandschaft gewählt.
    Die sportlich erfolgreichsten Vereine sind bei den Damen der KC Steinhöring, bei den Herren der KC Poing. Beiden gelingt das Double (Kreismeister und Pokalsieger zugleich), in der Einzelwertung liegen Anneliese Hlinka und Robert Rammler vorne. In der Einzelmeisterschaft überrascht Martin Fuchs, damals noch beim KC Poing, mit einem Spitzenergebnis von 895 Holz über 200 Schub.
    Trotz einiger Bedenken wird Ende 1982 dem Spielgruppenleiter ein Kleincomputer zur Verfügung gestellt, ein Instrument, das heute nicht mehr wegzudenken ist.

  • 1983-84

    Anzahl der Kegler übersteigt die 500

    Auf 18 Damen und 48 Herrenmannschaften ist die Kegelkreisrunde mittlerweile angewachsen, die Zahl der ausgestellten Pässe liegt am Saisonende bei 530. Aber auch die sportlichen Leistungen nehmen ständig zu, die “Tausender” gehören längst zum Kegleralltag.
    Anton Fuchs wird auf eigenen  Wunsch von der Doppelbelastung als Spielgruppenleiter und Pressewart befreit und übergibt die Öffentlichkeitsarbeit an Erwin Zimmermann.

  • 1984-85

    Erstmals werden 1100 Holz überschoben

    Bei den Gremiums-Neuwahlen wird mit Sabine Damm, die von Matthias Adlberger die Kasse übernimmt, nach fünf frauenlosen Jahren wieder eine Keglerin in den Vorsitz gewählt. Schiedsrichterobmann Georg Weber wird von Hugo Schöninger abgelöst.
    Die sportlich herausragende Leistung erzielt die erste Herrenmannschaft vom KC Kirchseeon: am 28.10.1984 erreichen sie mit 1105 Holz einen neuen Rekord.

  • 1985-86

    10 Jahre, ein kleines Jubiläum

    18 Mitgliedervereine mit insgesamt 605 Keglern in 22 Damen- und 54 Herrenmann-schaften – das sind die Zahlen, mit denen die Kegelkreisrunde nach 10-jährigem Bestehen aufwarten kann.
    Auch bei den sportlichen Leistungen wird noch mal kräftig zugelegt. Herausragend die Leistungen von Robert Rammler, der die Einzelwertung mit einem Schnitt von 214,70 Holz anführt und die Einzelmeisterschaft mit schier unerreichbaren 914 Holz gewinnt.
    Anneliese Hlinka wird mit traumhaften 856 Holz zum vierten Mal Einzelmeisterin.
    „Wo liegen da eigentlich die Grenzen?“ – Diese Frage stellte sich damals Erwin Zimmermann als damaliger Pressewart und auch heute gibt es darauf sicher keine abschließende Antwort.

  • 1986-87

    Münchner Vereine stoßen zur Kegelkreisrunde

    Mit dem KC 68 München-Ost, die im Laufe der Jahre liebevoll die „Eisenbahner“ genannt werden sollten, und der SG Siemens München-Ost schließen sich erstmals zwei Clubs aus dem Münchner Raum der Kreisrunde an. Hierbei handelt es sich um Abteilungen der Betriebsvereine, die schon einige Jahre aktiv sind. Und die Erweiterung der Kreisrunde in den Münchner Osten stört bei der Aufnahme der Beiden beim Verbandstag keinen.
    Als Schriftführer wird auf dem Verbandstag Bernd Schmid-Meil vom KC Poing gewählt, der Michael Dörfler ablöst. Bernd wird im Laufe der nächsten 12 Jahre vor allem durch seine tolle Arbeit bei der Erstellung der Chronik und seine lebhaften und bildlichen Berichte auf dem Verbandstag bekannt und geschätzt werden.
    Die Herren des KC Egmating holen sich mit der Kreismeisterschaft und dem Pokalsieg das Double.
    Drei neue Rekorde werden aufgestellt: Stefan Kraus kegelt (damals noch für Grafing) 482 Holz und übertrifft damit schon nach einem Jahr den bisherigen Rekord (477 Holz) von Karl Volkmann. Monika Furnter vom DJK-SV Edling stellt mit 246 Holz einen neuen Rekord im Dameneinzel 50 Schub auf und übertrifft damit die Bestmarke von Anneliese Hlinka um einen Kegel. Die Damen des KC Steinhöring verbessern den Mannschafts-rekord auf 1059 Holz.

  • 1987-88

    rstmals geht die Zahl der Kegler zurück

    Nach 11 Jahren treten erstmals mehr Kegler aus den Mitgliedsvereinen aus, als diese neu anmelden.
    Auch bei den Damen werden nun in der obersten Spielklasse 100 Schub gekegelt, trotz-dem kann der KC Kirchseeon seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dieses erste Jahr bringt auch gleich neue Rekorde bei den Mannschafts- und Einzelergebnissen. Der KC Neufinsing kegelt 2106 Holz und Andrea Kerler aus Anzing erzielt 473 Holz. Außerdem holt sich Anneliese Hlinka ihren Rekord über 50 Schub zurück und egalisiert die 246 Holz.

  • 1988-89

    Drei neue Spielklassen werden eingeführt

    Bei den Herren wird die Bezirksliga und Bezirksklasse oben, bei den Damen die C-Klasse unten eingeführt. Da sich die Mannschaftszahlen im Gesamten nicht ändern, werden die Klassen wieder auf max. 10 Teams verkleinert.
    Kreismeister der Herren wird erstmals der KC Isen in einem dramatischen  Finale am letzten Spieltag gegen Inter Aßling. Der Damentitel geht zum vierten Mal in Folge nach Kirchseeon.
    Martin Fuchs vom KC Steinhöring übernimmt die Pressearbeit im Verband.

  • 1989-90

    Robert Mayer stellt neuen Einzelrekord über 100 Schub auf

    Robert Mayer erreicht mit 484 Holz eine Steigerung der bisherigen Rekordleistung um 2 Kegel.
    Der KC Kirchseeon scheint bei den Damen konkurrenzlos und gewinnt nun zum fünften Mal in Folge die Kreismeisterschaft sowie den Pokal. Der KC Steinhöring steht bei den Herren in der Meisterschaft ganz oben, die Pokalsieger der Herren kommen aus Egmating.

  • 1990-91

    Stefan Kraus holt sich den Rekord zurück - 492 Holz

    Auf dem Verbandstag wird bei Neuwahlen der Verbandsausschuss komplett bestätigt.
    Der KC Neufinsing kann den Siegeszug des KC Kirchseeon stoppen und holt sich die Kreismeisterschaft. Christine Hettler ist die überragende Keglerin der Saison. Zur Mannschaftsmeisterschaft holt sie sich den Titel der Einzelmeisterin und gewinnt die Schnittwertung der Damen über 100 Schub.
    Günther Fuhrmann vom KC 68 München-Ost stellt mit 259 Holz einen neuen Rekord über 50 Schub bei den Herren auf.

  • 1991-92

    Christine und Alfred Hettler gewinnen die Schnittwertung

    Die Damen werden beherrscht vom KC Kirchseeon und Neufinsing. Während Kirchseeon die Kreismeisterschaft gewinnt, holt sich Neufinsing eben gegen Kirchseeon den Pokalsieg. Einen neuen Mannschaftsrekord stellt aber ausgerechnet die Zweite des KC Kirchseeon mit 2103 Holz auf. Bei den Herren ist der KC Neufinsing das Maß aller Dinge. Kreisrundenrekord mit 2225 Holz und Meistertitel sind die Erfolge. Im Pokalfinale allerdings unterliegt man dem KC Isen.
    Einzelmeisterin der Damen wird Sigrun Kufner vom KC Kirchseeon mit neuem Rekord von 862 Holz. Bei den Herren holt sich Karl Volkmann den Titel.

  • 1992-93

    Toni Fuchs wird neuer Kreisrundenvorsitzender - Rudi Köck Ehrenvorsitzender

    Nach dem Rücktritt von Rudi Köck aus gesundheitlichen Gründen übernimmt eher gezwungenermaßen Toni Fuchs den Posten des ersten Vorsitzenden. Waltraud Irl vom KC Poing wird 2 Vorsitzende. Erstmals wird auch ein dritter Vorstand gewählt, da Toni das Amt des Spielgruppenleiters weiterhin ausübt. Dafür  wird Georg Weber aus Erding gewählt. Den Posten des Schiedsrichterobmanns übernimmt Martin Fuchs, während Irene Hlinka den des Pressewarts übernimmt.  Rudi Köck wird Ehrenvorsitzender.
    Unter dieser völlig neuen Führung schaffen sowohl die Neufinsinger Herren als auch die Damen den Gewinn des Kreismeistertitels.
    Der KC Poing erzielt einen neuen Mannschaftsrekord bei den Damen über 100 Schub: 2149 Holz! Marianne Gregoritza erhöht den Einzelrekord über 50 Schub auf 249 Holz.

  • 1993-94

    Über 100 Mannschaften im Spielbetrieb

    Erstmals wird die magische Grenze von 100 Mannschaften durchbrochen. 67 Herren-  und 35 Damenmannschaften gehen in die Punktspielsaison.
    Die Herren des KC Neufinsing verteidigen ihren Titel. Bei den Damen gewinnt der KC Poing sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal.
    Marianne Gregoritza holt sich mit 859 Holz ihren zweiten Einzeltitel, bei den Herren siegt Gerhard Groß.

  • 1994-95

    Gudrun Reiser und Josef Reiser heißen die Einzelmeister

    Sepp Reiser und Gudrun Reiser, dessen Schwägerin, machen die Einzelmeisterschaft zum Familienfest. Die KG Moosinning holt sich bei den Herren den zweiten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, im Pokalfinale scheitert man aber an Steinhöring.
    Rudi Mathes von der SG Siemens übernimmt das Amt des Schiedsrichterobmanns von Martin Fuchs.

  • 1995-96

    Das Kreisrunden-Journal kommt

    Franz Forthuber überrascht im Finale der Einzelmeisterschaft und holt sich mit 880 Holz den Titel. Evi Käser siegt mit 858 Holz bei den Damen. Der KC Grafing fängt Moosinning noch ab und wird Kreismeister, bei den Damen kann Poing noch einmal Neufinsing verdrängen.
    Das Kreisrunden-Journal erscheint zum ersten Mal mit wöchentlichen Informationen, Spielberichten, den Tabellen und Schnittlisten.
    Die 20-Jahrfeier findet in Grafing statt und wird ein voller Erfolg.

  • 1996-97

    Toni Fuchs gibt überraschend das Amt des Spielgruppenleiters ab

    Toni Fuchs überrascht auf dem Verbandstag alle, als er erklärt, für das Amt des Spielgruppenleiters nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Die Doppelbelastung als Spielgruppenleiter und 1.Vorsitzender ist in Verbindung mit seinem beruflichen Engagement nicht mehr vertretbar. Als Nachfolger wird Harry Richter aus Moosinning zum Spielgruppenleiter gewählt. Somit, so meint Toni, hätte Harry die Infos fürs Journal aus erster Hand und müsse nicht jeden Sonntag bei Toni auf der Matte stehen!
    Erstmals wird das Pokalfinale als „Viererfinale“ ausgetragen. Das Halbfinale entfällt und die verbleibenden vier Mannschaften spielen den Sieger aus. Dadurch wird das ungeliebte und oft unbeachtete Spiel um Platz 3 abgeschafft.
    Die ersten Pokalsieger im neuen Modus heißen KC Forstern bei den Damen und KC Isen bei den Herren.
    Bei den Damen beginnt die Ära Neufinsing, die sich überlegen den Meistertitel holen. Bei den Herren ist in der neuen Bezirksoberliga erneut Grafing erfolgreich.

  • 1997-98

    Der Supercup kommt

    Als Höhepunkt der Saison treffen erstmals Meister und Pokalsieger in einem 200-Schub-Spiel aufeinander. Die ersten Sieger heißen KC Neufinsing bei den Damen und KC Isen bei den Herren.
    Bei den Damen dominiert der KC Neufinsing. Meisterschaft, Pokal und der Supercup wird gewonnen. Den Pokal bei den Herren gewinnt überraschend der KC 68 München-Ost. Erstmals wird eine Einzelmeisterschaft für die Jugend ausgetragen. Getrennt nach Jugend A und B gehen insgesamt 24 Nachwuchsspieler an den Start.
    Ilse Mutz stellt über 100 Schub mit 474 Holz einen neuen Rekord auf. Franz Pittoni gewinnt in einer phantastischen EM-Endrunde mit neuem Rekord von 931 Holz den Titel.

  • 1998-99

    KC Neufinsing I unschlagbar

    Die Damen des KC Neufinsing sind in dieser Saison einfach nicht zu bezwingen. Erstmals in der Geschichte der Kreisrunde gelingt es einer Mannschaft mit 0 Minuspunkten den Titel zu erreichen. Und auch im Pokal konnte der Titel verteidigt werden.
    Ausgerechnet im Supercup allerdings, der mittlerweile als Eröffnung der neuen Saison ausgespielt wird setzt es gegen den KC Kirchseeon eine sensationelle Niederlage.
    Den Herrentitel gewinnt erneut Isen, Pokal und Supercup gehen nach Neufinsing.
    Als Reaktion auf die immer größere Aktivität der Jugend wird das Amt eines Jugendverantwortlichen eingeführt. Erster Jugendwart wird Achim Sowa vom KC Poing.

  • 1999-00

    Die Kegelkreisrunde im Internet

    Man muss mit der Zeit gehen und im mutimedialen Zeitalter braucht auch die Kreisrunde eine eigene Homepage. Unter www.kegelkreisrunde.de findet man alles rund um den Spielbetrieb.
    Um in der Pokalrunde die Freilose bei den Herren abzuschaffen, rücken entsprechend viele zweite Mannschaften nach. Gleich in der ersten Saison schafft es der KC Steinhöring II bis ins Finale. Dort holt sich allerdings nach zwei vergebenen Versuchen in den Vorjahren der KC Grafing den Titel.
    Bei den Damen gewinnt schon fast selbstverständlich der KC Neufinsing alle drei Titel.
    Heinrich Stiglmeier erzielt mit 493 Holz einen neuen Rekord über 100 Schub. Wann wird wohl der erste 500er geschoben?
    Um den Jugendlichen das Spiel in der Kreisrunde zu erleichtern, wird die Spielordnung entsprechend angepasst.

  • 2000-01

    Das große Jubiläumsjahr

    Die Kegelkreisrunde startet im Herbst 2000 in ihre 25. Saison.
    Die Jubiläumsmeister heißen KC Isen und KC Neufinsing. Die Damen des KC Neufinsing stellen mit dem 5. Erfolg in Folge den Rekord des KC Kirchseeon‘s aus den 80er Jahren ein. Und im Pokalfinale erzielen sie mit 2200 Holz ein neues Rekordergebnis. Der KC Isen holt sich das Double bei den Männern. Einzelmeister wird mit sensationellen 909 Holz Hubert Geisberger vom SC Westach, der alle Favoriten hinter sich lässt.
    Bei den Frauen siegt Margit Zillner vom SV Anzing mit 841 Holz.

  • 2001-02

    25-Jahr-Feier mit Schatten der Terroranschläge

    Kurz vor Saisonstart findet am 15.09.2001 in der Stadthallte in Erding die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Kreisrunde statt, sie steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Xaver Bauer, Landrat des Landkreises Erding.
    Leider wird unser Fest überschattet von den schrecklichen Terroranschlägen am 11.09.2001 in den USA, weshalb einige Show-Einlagen kurzfristig aus dem Programm gestrichen werden.
    Vorher wird auf dem Verbandstag in einer außerturnusmäßigen Wahl Christian Bamminger vom DJK-SV Edling zum Jugendwart gewählt worden, er löst damit Harry Radl ab, der im Vorfeld zurückgetreten war.
    Sportlich wird auch diese Saison von den Männern vom KC Isen I und den Frauen vom KC Neufinsing I dominiert, beide Mannschaften holen sich mit den Siegen in der Meisterschaft und im Pokal jeweils das Double.

  • 2002-03

    Damen vom SV Anzing mit neuer Stärke

    Überraschend wechseln einige leistungsstarke Keglerinnen vom KC Neufinsing zum SV Anzing, damit ist ein neuer Stern am Keglerhimmel aufgegangen. Auf Anhieb schaffen sie den Kreismeistertitel bei den Frauen und werden in den nächsten 9 Jahren die unangefochtene Nummer 1 bei den Frauen der Kreisrunde sein.
    Bei den Männern war es soweit: Herbert Frank von der Kegelgemeinschaft Moosinning durchbrach erstmals die „Schallmauer 500“ und erzielte mit 509 Holz einen neuen Rekord.
    Die Kegelkreisrunde wird ins Vereinsregister eingetragen und erhält damit den Zusatz „e.V.“ im Verbandsnamen.

  • 2003-04

    Anzinger Damen mit Double – was zu erwarten war

    Zum 7. Mal holen sich die Isener Herren den Meistertitel, der Pokalsieg geht zum 4. Mal nach Neufinsing. Bei den Frauen holt sich der SV Anzing – nicht wirklich überraschend – das Double. Gudrun Reiser und Heinrich Stiglmeier werden Einzelmeister.
    Erstmals können Doppelstarts erfolgen, d.h. ein Spieler kann jeweils einmal in der Vor- und Rückrunde 2 mal an einem Spieltag eingesetzt werden.

  • 2004-05

    Sigrid Linderer übernimmt Schriftführer-Tätigkeit

    Bei den Neuwahlen am 9.7.2004 in Moosinning wird der bisherige Verbandsausschuss größtenteils bestätigt, neu hinzu kommt Sigrid Linderer als Schriftführerin.
    Im Laufe der Saison wird bei den Männern gleich 2 Mal die magische Zahl 2.300 überschritten, erstmals durch die KG Moosinning I mit 2.315 Holz und dann, schon eine Woche später, durch den KC Isen I mit 2.318 Holz. Jetzt war das neue Ziel 2.400 Holz.
    Die ersten Kegelbahnen werden mit Kegeln neuerer Bauart ausgestattet, dadurch werden meist bessere Ergebnisse erzielt. Der neue „bauchige“ Kegel ist heute längst Standard.

  • 2005-06

    Weitere Spielklasse bei den Männern erforderlich

    Aufgrund der Neuanmeldung von weiteren Männermannschaften ist es erforderlich, eine 8. Spielklasse einzurichten. Zwischen Kreisliga (100 Schub) und A-Klasse (50 Schub) wird deshalb die Kreisklasse eingeschoben, in der ebenfalls 100 Schub gespielt werden.
    Zum Saisonstart wird anstelle des Supercups jetzt ein Landkreisvergleich durchgeführt, jeweils 6 Keglerinnen und Kegler vertreten dabei „ihre“ beiden Landkreise.
    KG Moosinning I und KC Isen werden bei den Männern Meister bzw. Pokalsieger, bei den Damen siegen SV Anzing I und KC Poing. Anita Holzinger (938 Holz) und Armin Brenner (973 Holz) werden mit neuen Rekordergebnissen Einzelmeister.

  • 2006-07

    Verbandsausschuss wird im Amt bestätigt

    Keine Überraschungen gibt es bei den Neuwahlen am 07.07.2006 in Moosinning: der komplette Verbandsausschuss wird im Amt bestätigt.
    Was die „Schallmauer 500“ angeht, lassen sich in dieser Saison auch die Frauen nicht lumpen: mit Tanja Melzer (KC Egmating, 500 Holz) und Dagmar Schroll (KC Poing, 503 Holz) haben gleich 2 Frauen die 5 vorne stehen.
    Die Endrunde der Einzelmeisterschaft wird zum Triumph von Dieter Staudt vom KC Neufinsing: er gewinnt mit der Rekordzahl von 989 Holz (200 Schub).

  • 2007-08

    Erstmals über 2.400 Holz bei den Männermannschaften

    Und da war es dann so weit, das Ziel 2.400 Holz war übertroffen. Die Jahresbestleistung der Saison erzielte die KG Moosinning mit 2.414 Holz.
    Bei den Frauen fällt der langersehnte 2.300er: es gelang dem SV Anzing I mit 2.310 Holz, übrigens auch heute noch der aktuelle Rekord bei den Frauen Mannschaften 100 Schub.
    Zum Saisonabschluss heißen die Sieger bei den Frauen SV Anzing (Meisterschaft), KC Egmating (Pokal) und Gabi Heidelberg (Einzelmeister), bei den Männern stehen KC Neufinsing (M), KG Moosinning (P) und Franz Pittoni (EM) auf dem Treppchen.

  • 2008-09

    Wechsel in der Kassenführung

    24 Jahre hat Sabine Damm die Kasse der Kreisrunde stets ordentlich geführt,  2001 wurde sie dafür mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Jetzt steht ein Umzug aus dem schönen Bayern in den deutschen Norden bevor. Am 4.7.2008 wird auf dem Verbandstag in Moosinning  Armin Rauh zum neuen Kassenwart gewählt.
    Zur Unterstützung des Spielgruppenleiters Harry Richter wird Armin Ferfler vom KC Egmating in den Verbandsausschuss gewählt, er ist künftig die zentrale Anlaufstelle für die Ergebnisübermittlung und erledigt die Erfassung der Spielberichte sowie die Erstellung von Tabellen und Schnittlisten.
    Zudem beschießen die Clubs, dass jetzt eigene Kugeln eingesetzt werden können.
    Die Anzahl der am Spielbetrieb teilnehmenden Keglerinnen und Kegler übersteigt erstmals die Zahl 900.
    Einer der sportlichen Höhepunkte der Saison war die Einzelmeisterschaft bei den Damen, es gewann Anita Holzinger mit bis heute bei 200 Schub unerreichten 940 Holz.

  • 2009-10

    Das 3. Double für die Anzinger Frauen

    Die Meisterschaft der Männer holt sich der KC Isen I, der Pokalsieg geht zum KC Steinhöring I. Bei den Frauen holt sich der SV Anzing I zum 3. Mal nach 2002/03 und 2008/09 das Double
    Die Einzelmeisterschaft gewinnen Kathleen Liegl vom SV Anzing (901 Holz) und Ludwig Kellerbauer vom KC Falke Markt Schwaben (938 Holz).
    Mit 913 Keglerinnen und Keglern sind mehr Spielberechtigte am Start als je zuvor, diese Zahl wird nur noch einmal (2011/12 = 921) übertroffen.

  • 2010-11

    Harry Richter tritt zurück

    Nach 14 Jahren im Amt tritt Harry Richter als Spielgruppenleiter zurück. In seiner Amtszeit hat er maßgeblich an der Weiterentwicklung der Kreisrunde mitgewirkt, er hinterlässt ein Loch in der Verbandsführung, entsprechend schwierig war die Bildung des neuen Verbandsausschusses. Bei der Saisonabschlussfeier wird Harry mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz ausgezeichnet, nach Toni Fuchs die 2. Person, die diese höchste Auszeichnung der Kegelkreisrunde besitzt.
    Harry hatte in den letzten Jahren auch den Internet-Auftritt der Kreisrunde auf- und ausgebaut, die Homepage ist zwischenzeitlich zum wichtigsten Informationsmedium geworden. Dieser Tatsache wird mit der Schaffung der Funktion „Webmaster“ Rechnung getragen, Robert Rammler wird hierzu neues Mitglied im Verbandsausschuss.
    Die Funktion des Pressewarts wird aufgelöst, Irene Schäfer löst Sigrid Linderer als Schriftführerin ab. Sigi bleibt aber im Verbandsausschuss um kümmert sich künftig um die Durchführung von Events.
    Und da ist noch Michael (Charly) Dörfler, der nach 14 Jahren sein Amt als 3. Vorsitzender zur Verfügung stellt. Sein Nachfolger wird Helmuth Hlinka vom KC Steinhöring.
    Mit dem KC Edelholz Unterschleißheim erhöht sich die Zahl der Verbandsmitglieder auf 28 Clubs, und mit 128 Mannschaften war es das Jahr mit der höchsten Mannschaftsanzahl.

  • 2011-12

    KC Johanneskirchen meldet sich ab

    Einige Jahre zuvor hatten Sie schon ihre 2. Mannschaft abmelden müssen, jetzt kann der KC Johannenskirchen auch ihre verbliebene Mannschaft nicht mehr halten, sie melden sich vom Spielbetrieb der Kreisrunde ab. Es fehlt einfach der Nachwuchs. Einige Johanneskirchener Spieler wechseln zu anderen Clubs und kegeln weiter.
    Mit 2.420 Holz erzielt bei den Mannschaften Männer 100 Schub der KC Egmating I einen neuen Rekord, der bis heute noch steht. Mit in der Egmatinger Mannschaft war auch Mario Hessen, dessen 538 Holz ebenfalls heute noch in der Liste der Rekorde stehen.
    Neues Mitglied im Verbandsausschuss wird in nach einer nicht turnusmäßigen Wahl Martin Lutz vom KC Poing, der sich in den Folgejahren um die Jugend kümmert.

  • 2012-13

    Alfred Hettler löst Irene Schäfer ab

    Über 20 Jahre war Irene, die 2001 mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet wurde, mit großem Engagement Mitglied im Verbandsausschuss, zuletzt als Schriftführerin, vorher über 20 Jahre lang als Pressewart. Leider stellt sie sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung, der Verbandstag am 29.6.2012 wählt daraufhin Alfred Hettler vom Neuzugang KC Vivimus Pliening zum neuen Schriftführer.
    Die Einzelmeisterschafts-Endrunde wird erstmals mit 4 x 30 Schub (insgesamt also 120 Schub) ausgetragen. Die ersten Einzelmeister mit dieser Schubzahl sind Gertraud Bamberg vom KC Poing mit bis heute unerreichten 558 Holz und Titelverteidiger Heinrich Stiglmeier (KC Isen) mit 604 Holz.

  • 2013-14

    537 Holz von Anita Holzinger

    Nachdem sich zwischenzeitlich die Anzahl der Männermannschaften auf 78 reduziert hat, wurde die unterste 50-Schub-Klasse aufgelöst.
    Anita Holzinger, zwischenzeitlich vom SV Anzing zum KC Samstag gewechselt, spielt mit 537 Holz einen heute noch gültigen Rekord bei Damen Einzel 100 Schub.
    Den 5. Pokalsieg in Folge holen sich die Männer vom KC Steinhöring I.

  • 2014-15

    Verbandsausschuss bleibt unverändert

    Auf dem Verbandstag am 27.06.2014 in Markt Schwaben wird bei den anstehenden Neuwahlen der komplette Verbandsausschuss im Amt bestätigt.
    Nach langjährigen Diskussionen wird eine Neuberechnung des Einzelschnittes festgelegt: die auf der Heimbahn erzielten Ergebnisse haben seitdem weniger Gewicht.
    Bei der Festlegung des Spielbetriebs wird bei den Frauen die Ligalandschaft angepasst, nur noch 34 Mannschaften – da reichen auch 3 Spielklassen.
    Einzelmeister werden Monika Furtner (DJK-SV Edling) mit 555 Holz und Herbert Frank (KG Moosinning) mit 613 Holz (aktueller Rekord). Für Herbert Frank übrigens der 5. Einzelmeister-Titel, das hat bis dato noch niemand erreicht.

  • 2015-16

    40 Jahre Kegelkreisrunde

    In der 40-igsten Saison treten 32 Damen- und 69 Herrenmannschaften in 9 Spielklassen an. Über 700 gemeldete Keglerinnen und Kegler sind in den 26 Vereinen der KKR gemeldet. Der SC Westach und der KC Ismaning sind nicht mehr dabei.
    Die Spielordnung wird überarbeitet, neugeregelt wird dabei insbesondere der Einsatz von Frauen in Männermannschaften.
    Im Focus des Verbandsausschusses stehen die Vorbereitungen und die Durchführung der
    Jubiläumsfeier „40 Jahre Kegelkreisrunde Ebersberg / Erding e.V.“.

  • 2016-17

    Neue Namen erscheinen auf den Siegerlisten – 2 neue Rekorde

    Die Zahl der gemeldeten Kegler/innen hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Insgesamt 98 Mannschaften nahmen in 6 Männer- und 3 Frauenligen am Spielbetrieb teil. Die Durchschnittsleistungen pro 50 Wurf erhöhten sich geringfügig auf 201,66 Holz. Die Meisterschaftsrunde der Männer war in dieser Saison äußerst spannend. Nach der Vorrunde stand überraschend der TSV Erding an erster Stelle, das änderte sich im Verlauf der Rückrunde zu Gunsten der Profis vom KC Steinhöring. Sie konnten am Saisonende zum vierten Mal in Folge und damit insgesamt 11 mal den Meistertitel feiern. Für den TSV Erding ist der Vizemeistertitel ein großer Erfolg. Bei den Frauen steht in diesem Jahr der KC Egmating an der Spitze der Tabelle. Die Mannschaften vom DJK-SV Edling und der KG Moosinning belegen die Plätze 2 und 3. Auch die Pokalrunde brachte Überraschungen. In spannenden Wettbewerben ging bei den Männern der KC Samstag M.S. mit 2225 Holz von der Bahn. Mit nur 3 Holz Unterschied folgte der KC Vivimus, der in Runde 3 die Pokaldauergewinner vom KC Steinhöring aus dem Rennen geworfen hatte. Der Wettbewerb bei den Frauen war nicht weniger spannend. Mit nur 1 Holz Vorsprung holten sich die Keglerinnen von der DJK SV Edling den Titel vor Neufinsing. Knapp 170 Teilnehmer meldeten sich zur Einzelmeisterschaft an. Die nach Vor-und Zwischenrunde verbliebenen 16 Kegler und 8 Keglerinnen bestritten ein mitreißendes Finale. Besonders bei den Frauen gab es Überraschungen. Ihren ersten großen Titel und das gleich mit einem neuen Rekord holte sich Manuela Müller vom KC Steinhöring mit 570 Holz. Ebenfalls mit Rekord endete der Männerwettbewerb. 618 Holz in einem 120 Wurf-Spiel gelangen dem Titelverteidiger Thomas Simon. Bei den Schnittwertungen 100 Wurf stehen alte Bekannte an erster Stelle: Heini Stiglmeier mit 458,68 Holz und die Vorjahreserste Sabine Gruber mit 434,86 Holz. Bei den 50 Wurf der Männer steht mit Margit Zillner eine Frau an der Spitze. Soviel zur sportlichen Seite, alle Ergebnisse/ Fotos und sonst Interessantes sind mit ein paar Klicks auf unserer Homepage zu finden.
    Eine besondere Ehre wurde unserem 1. Vorsitzenden Anton Fuchs zuteil. Im Rahmen einer Feierstunde wurde ihm für seine langjährige, intensive Verbandsarbeit von Herrn Landrat Bayerstorfer in Erding das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern überreicht.

  • 2017-18

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